08.02.20

Taekwondo als Schulfach am BRG Imst

Ehem. Staatsmeister trainiert die Schüler

Foto: BRG Imst

Schon seit Jahren gibt es am Imster Gymnasium in den siebten und achten Klassen sog. Neigungsgruppen im Fach „Bewegung und Sport“, dem Turnunterricht.
Dabei können die Schülerinnen und Schüler aus einem umfangreichen Sportangebot wählen und so ein wenig mitbestimmen, was die persönlichen sportlichen Schwerpunkte im schulischen Unterricht sein sollen. Da gibt es eine große Palette an Wahlmöglichkeiten: Von beispielsweise Schitouren über Indoor- bzw. Outdoor-Spiele, über Fitnesstraining bis zum Taekwondo. Ja, Taekwondo ist offensichtlich derzeit ein Renner an der Schule. Die achten Klassen hatten hier Unterricht und Training in dieser Kampfsportart. Und sogar eine richtige Gürtelprüfung konnten die Schülerinnen und Schüler beim ehemaligen Staatsmeister in Taekwondo, Lorenz Schimpfössl, absolvieren. Inhalte der Prüfung waren: „Poomse“ (Formenlauf), Selbstverteidigung mit Befreiungstechniken und Freikampf.“
Alle Schüler haben diese Prüfung bestens bestanden und konnten sogar eine Urkunde dafür entgegennehmen. Lehrer für Taekwondo am BRG Imst war und ist Prof. Lorenz Schimpfössl, der es in jungen Jahren in dieser Disziplin nicht nur zum Staatsmeister gebracht hat, sondern auch über 10 Jahre im österreichischen Nationalteam war und sowohl an Europa- als auch an Weltmeisterschaften in dieser Disziplin teilgenommen hat. Er sagt zu Taekwondo: Das ist eine asiatische Kampfsportart, die sehr viel mit Disziplin und Selbstbeherrschung zu tun hat und überhaupt nichts mit Schlägerei oder Freude an körperlichen Auseinandersetzung zu tun hat. Diese Kampfsportart ist im Gegenteil ein wichtiger Schritt für das Selbstbewusstsein von Schülerinnen und Schülern und ein interessanter herausfordernder Sport, bei dem Fairness und Körperbeherrschung an erster Stelle stehen.“