ABSCHLUSSVERANSTALTUNG INNsieme connect - Forschendes Lernen in der Milser Au

von BRG Imst
06. Februar 2026
Abschlussveranstaltung Innsieme
Abschlussveranstaltung Innsieme
Abschlussveranstaltung Innsieme
Abschlussveranstaltung Innsieme
Abschlussveranstaltung Innsieme
Isabel Guem aus der Klasse 8B konnte bei der Abschlussveranstaltung von INNsieme connect die Ergebnisse ihrer vorwissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel: Die Milser Au als Lebensraum für den Biber“ erfolgreich präsentieren.

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches Biologie hatten die beiden 7. Klassen letztes Schuljahr die Gelegenheit bei einem interessanten Projekt mitzumachen. INNsieme lautet der klingende Name des länderübergreifenden EU-Projektes, das sich dem Inn und seinen begleitenden Lebensräumen widmet. Naheliegend, dass wir als Imster Schule, mit einem ganz besonderen Inn-Abschnitt vor unserer Haustüre, dabei sein wollten.

Gemeint ist dabei die Milser Au. Von den Einheimischen wird die Au vor allem als Naherholungsgebiet geliebt und geschätzt. Darüber hinaus ist sie aber auch einer der wenigen verbliebenen Restauwälder in Tirol.

Forschendes Lernen lautete das Motto der Veranstaltung, und so konnten wir uns an vier Nachmittagen intensiv mit diesem Biotop auseinandersetzen. Begleitet wurden wir von fachkundigen Biologen und dem Verein Natopia unter der Projektleitung von Johannes Müller. In mühevoller Kleinarbeit wurden so insgesamt 140 Tier- und Pflanzenarten auf Artniveau bestimmt und kartiert. Dabei reichte die Palette von kleinsten Schaumzikaden bis hin zum heimlichen Star der Au – dem Biber.

Ein paar Flusskilometer weiter arbeitete eine Gruppe des Wirtschaftskundlichen Gymnasiums der Ursulinen an den gleichen Themen in der Völser Innau. Die Ergebnisse beider Schulen wurden nun am Donnerstag, den 05.02.2026 im Rahmen einer Abschlusskonferenz präsentiert.

Den Imster Beitrag dazu leistete Isabel Guem aus der Klasse 8B. Sie hat sich von den Exkursionen inspirieren lassen und den Biber zum Thema ihrer abschließenden Arbeit gemacht. Ein dreiviertel Jahr hat sie wöchentlich Spuren des scheuen Nagetieres in der Milser Au dokumentiert. Bei ihrer Präsentation konnte sie uns anhand zahlreicher Bilder seine Aktivitäten im Jahresverlauf näherbringen. Dabei sind ihr sehr eindrucksvolle Aufnahmen von selten zu sehenden Trittsiegeln, zahlreichen Fraßspuren und vor allem vom Biberbau gelungen. Ihre Präsentation hat sichtlich auch bei den Gastgebern in Innsbruck Eindruck gemacht.

Den zahlreichen Zuhörern bleibt die schöne Erkenntnis: Es gibt ihn noch den wilden Inn! Manchmal sogar direkt vor der Haustüre.