
Drei Wochen ohne Handy!
Wir, die Klasse 5a haben ein Experiment gemacht: drei Wochen ohne Handy!
Am Anfang war es für viele von uns schwierig, weil wir unser Handy normalerweise täglich nutzen. Manche wollten nur Nachrichten schreiben oder Spiele spielen. Wir hatten auch die Möglichkeit ein Tastenhandy zu benutzen. Diese Möglichkeit nutzten vier Schülerinnen auch aus. Nach einigen Tagen wurde es jedoch schon für die meisten leichter. Am Ende sahen die meisten, dass ein Handy zwar praktisch sein kann, man allerdings auch ohne großen Spaß haben kann. Wir unterhielten uns mehr und haben öfter mal ein Spiel gemeinsam gespielt. Einige entdeckten sogar neue Hobbys oder fanden generell mehr Zeit in ihrem Alltag. Trotzdem gab es Unterschiede: Für manche änderte sich auch nichts, da sie zum Beispiel das Smartphone schon vorher wenig nutzten. Es gab jedoch welche die es nicht schafften, entweder weil sie auf das Handy zu sehr angewiesen waren oder einfach, weil sie nicht wussten, wie sie die Zeit vertreiben sollten.
Zu diesem Experiment haben wir auch ein paar Mitschüler befragt, wie ihre Erfahrungen waren:
“Mir ist aufgefallen, wie viel Zeit wir Jugendliche, in Warteräumen oder mit Freunden unterwegs sind, am Handy verbringen, welche wir sonst viel besser oder schöner investieren könnten. Trotzdem bin ich „froh“ das Handy wieder ganz normal nutzen zu können”. -Noah
“Als ich auf einer Geburtstagsfeier einer Freundin war, haben mir ihre Eltern ein Handy angeboten, weil sie Mitleid mit mir hatten, da alle anderen an ihren Handys waren”. -Carla
“Mir ist es bei dem Experiment gut gegangen, da ich durch mein Tastenhandy nicht den drang hatte ständig mein Handy rauszuholen”. - Max
Eine weitere Mitschülerin Linda hat die Kommunikation für sich gefunden:
“ Während des Handyexperimentes habe ich viel mehr mit meinen Freunden und Familie unternommen. Seitdem suche ich, anstatt mein Handy zu nutzen mir lieber jemanden zum Reden”.
Insgesamt war es eine interessante Erfahrung für alle. Viele haben dabei gemerkt, wie abhängig man manchmal vom Handy ist. Einige wollen in Zukunft besser damit umgehen und öfter Pausen von Social-Media und anderem machen.
Eileen K. und Carla S.


