Eine Ausbildung – viele Berufe

von BRG Imst
12. März 2015
Am Gymnasium Imst stellten Absolventen ihre Berufe vor
Absolventen

Der Absolventenverein am Bundesrealgymnasium Imst organisierte auch heuer wieder ehemalige Schüler, die nun ihre Berufe vorstellten und den Schülerinnen und Schülern der vierten Klasse tiefe Einblicke in ihre Berufswelten, aber auch in die Ausbildungsmöglichkeiten gaben. Stefan Zangerl arbeitet im Management von BMW, und zwar ist er für den weltweiten Einkauf von Metall zuständig. Er hat nach der Absolvierung der Matura am BRG Imst Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben studiert und arbeitete zuerst als Ingenieur bei BMW. Seine Botschaft: „Ganz wichtig sind Techniker, diese haben nicht nur weniger frequentierte Studiengänge, sondern auch große Chancen in ihren Berufen und sind gut dotiert.“
Natürlich hingen viele Schüler an seinen Lippen, wenn er von der Autoindustrie erzählte, von den verschiedenen Innovationen und von den schnellen Autos, z. B. von seiner Erfahrung mit dem PS-stärksten BMW, dem Z8 mit 550 PS, den er einmal auf 260 Km/h pilotieren konnte. Er erzählte über die verschiedenen Arbeitsbereiche in der Autoindustrie und konnte die Schüler für diese auch demensprechend sensibilisieren.
Miguel Walch studierte nach der Reifeprüfung am Imster Gymnasium Medizin, Jus und BWL und schloss das Wirtschaftsstudium ab. Seine heimliche Liebe galt aber immer der Schnitzerei. Sein Berufsverlauf ist auch nicht schnurgerade gegangen. So redeten ihm viele auch zu, er möge einen seinem Studium entsprechenden Beruf ergreifen. Er meinte zu den Schülern: „Lasst euch nicht von eurem persönlichen Weg abbringen!“ Er blieb der Maskenschnitzerei treu und machte sie zu seinem Beruf.. Damit ist er sehr erfolgreich. Er hat sein Atelier in Tarrenz, hat Aufträge für zwei Jahre und verfertigt Masken für Kunden aus Österreich und der Welt.
Marco Rupprich, der dritte Absolvent des Imster Gymnasiums hat Chemie studiert und arbeitet nun als Studiengangsleiter für Umwelt- Verfahrens- und Energietechnik in der Fachhochschule MCI in Innsbruck. Er konnte ebenfalls aus seiner Erfahrung den Schülern wertvolle Tipps auf den Weg mitgeben, nämlich sein Leben und seine Ausbildung auf der Grundlage seiner Interessen eigenständig in die Hand zu nehmen. Prof. Mehlmann, der das Ganze als Kontaktlehrer zum Absolventenverein organisiert hat: „Es ist immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich und spannend die Karrieren jener verlaufen, die in unserer Schule die Reifeprüfung gemacht haben.“